Brave: Open Source-Webbrowser, der standardmäßig Werbung und Tracking blockiert

Was ist das Ärgerlichste bei der Nutzung des Internets?

Lass mich raten. Ärgerliche Pop-Anzeigen oder unangemessene Anzeigen, die den Webspace verunreinigt haben. Die meisten dieser Anzeigen sind lediglich eine Ablenkung und beeinträchtigen das Nutzererlebnis. Wenn ich User Experience sage, meine ich das Leseerlebnis. Aufgrund dieser Anzeigen verwenden technisch versierte Leute Werbeblocker-Plugins in ihrem Browser.

Abgesehen von der Werbung ist eine weitere Sache, die von Massen ignoriert wird, die Verfolgung von Cookies. Cookies sind für lange Zeit ein Anliegen der Privatsphäre, aber die meisten Menschen interessieren sich nicht wirklich dafür, da Cookies dazu beitragen, die Browser-Erfahrung zu verbessern.

Mutig: Ein Browser, der das Tracking standardmäßig blockiert

Brendan Eich, ehemaliger CEO von Mozilla und Entwickler von JavaScript, hat einen neuen Open-Source-Webbrowser namens Brave gestartet.

Die wichtigsten versprochenen Features von Brave konzentrieren sich auf drei Punkte:

  • Schnelles Surfen: Durch Blockieren von Trackern und aufdringlichen Anzeigen wird das Surfen verlangsamt
  • Sicheres Surfen: Blockiert schädliche Werbung und leitet Websites mithilfe von HTTPS Everywhere an HTTPS weiter
  • Datenschutz: Blockiert Tracking-Pixel und Tracking-Cookies

Das klingt eher nach den Funktionen eines Browser-Plugins als nach einem vollwertigen Browser, nicht wahr?

Brave verspricht, dass Benutzer schneller, sicherer, sauberer und werbefreier im Internet surfen können. Sie können jedoch nicht einfach Anzeigen von der Website entfernen. Immerhin ist der Publisher auf die Einnahmen aus den Anzeigen angewiesen, nicht wahr?

Brave belohnt Verlage mit einem eigenen Zahlungssystem

Ursprünglich plante Brave, die Anzeigen der Websites durch eigene, sauberere Anzeigen zu ersetzen. Das ist nicht passiert. Stattdessen führte Brave ein Zahlungssystem ein, mit dem Leser einen bestimmten Betrag automatisch oder manuell an ihre bevorzugten Websites zahlen können.

Brave arbeitet auch an einer Option, mit der Nutzer Anzeigen für ihre bevorzugten Websites schalten können.

Wenn Sie Brave auf unserer Einladung verwenden, erhält It's FOSS einige Belohnungspunkte von Brave.

Holen Sie sich Brave Browser

Installieren Sie den Brave-Browser unter Linux

Sie können Brave dank seines Snap-Pakets problemlos unter Linux installieren.

Ubuntu-Benutzer finden Brave im Software Center selbst und können es von dort aus installieren.

Wenn Sie für alle anderen Linux-Distributionen die Snap-Unterstützung aktiviert haben, können Sie den Brave-Browser mit folgendem Befehl installieren:

 Sudo-Snap-Installation mutig 

Sie können es auch aus dem Quellcode installieren. Sie finden den Quellcode von Brave in seinem GitHub-Repository.

Tapferer Quellcode

Brave ist auch auf anderen Plattformen wie Windows, MacOS und mobilen Plattformen wie Android und iOS verfügbar.

Wie war Ihre Erfahrung mit Brave Browser?

Verwenden Sie regelmäßig den Brave-Browser? Denken Sie, dass es Mozilla Firefox oder Google Chrome ersetzen kann? Wie beurteilen Sie das Brave-Zahlungssystem?

Teilen Sie uns Ihre Meinung im Kommentarbereich mit.

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