Traurige Nachrichten! Entwicklung für Korora Linux gestoppt

Kurz: Korora Project und BackSlash Linux stoppen die Entwicklung aus Zeit- und Geldgründen. Ist das das Schicksal kleinerer Linux-Distributionen?

Es scheint, dass immer mehr kleine Distributionen vor einer großen Zeit stehen. Kürzlich haben wir die Krise bei Void Linux gesehen. Jetzt haben wir zwei weitere kleine Linux-Distributionen, die es beenden, wenn auch vorübergehend.

Korora Project macht eine unbestimmte Pause

Korora ist / war eine Fedora-basierte Linux-Distribution. Das Hauptaugenmerk lag darauf, Fedora-Benutzern ein sofort einsatzbereites Erlebnis zu bieten, indem Mediencodecs und proprietäre Software auf Fedora gebündelt wurden.

Korora dev kündigte vor kurzem die unglückliche neue:

Korora wird auf absehbare Zeit nicht in der Lage sein, mit den Fedora-Releases mitzumachen. Darüber hinaus wird es in naher Zukunft keine Updates für die Korora-Distribution geben.

Das Korora-Team, bestehend aus einem Entwickler und zwei Community-Managern, bemühte sich, ein Gleichgewicht zwischen dem Projekt und dem realen Leben herzustellen. Aus diesem Grund macht das Team eine Pause, aber es gibt keine Garantie dafür, dass sie zurückkehren, um das Projekt fortzusetzen.

… Wir nehmen uns ein wenig Zeit, um ein vollständiges Ausbrennen zu vermeiden und uns und unsere Leidenschaft für Korora / Fedora und weitere Open-Source-Bemühungen zu verjüngen.

Was bedeutet das von hier aus? Nun, die Server bleiben auf, damit die Repos nicht kaputt gehen, aber es werden keine Updates angewendet.

Wir können nicht sagen, wie lange diese Pause dauern wird ...

In Anbetracht der Tatsache, dass es keine Updates für Korora Linux geben wird, empfehle ich bestehenden Benutzern, auf Fedora 28 umzusteigen, da es jetzt eine einfache Möglichkeit zum Installieren von Mediencodecs bietet.

Backslash Linux-Entwicklung wegen finanzieller Probleme ausgesetzt

Update: Backslash Linux ist nach einigen Spendenrunden wieder verfügbar.

Vielleicht haben Sie Backslash Linux in unserer Liste von Linux-Distributionen mit ähnlicher MacOS-Ausstrahlung gesehen. Backslash, das auf Ubuntu basiert, hat den KDE-Desktop so modifiziert, dass er an Mac OS erinnert, und sich damit eine Nische in der Linux-Desktopwelt geschaffen.

Backslash Linux hat die Entwicklung vorübergehend gestoppt und finanzielle Probleme angeführt. Sie bitten um Spenden, um die Distribution jetzt wiederzubeleben:

Die Entwicklung von BackSlash Linux wurde aufgrund finanzieller Probleme vorübergehend unterbrochen. Wir hoffen, dass BackSlash Linux bald wieder verfügbar ist. Bitte zeigen Sie Ihre Liebe und Unterstützung für BackSlash Linux, indem Sie an uns spenden und BackSlash Linux sponsern.

Jede Art von Support-Option und Dokumentation ist für die Verbraucher vorübergehend unzugänglich. Wir entschuldigen uns für die entstandenen Unannehmlichkeiten.

Anscheinend versprechen sie Spendern, die 20 US-Dollar oder mehr spenden, einige Extras und zusätzliche Optionen von BackSlash Linux.

Ich rate hier zur Vorsicht, bevor Sie eine Spende tätigen. Mir gefällt die Einstellung nicht, dass wir "zahlen, dann starten wir das Projekt neu". Wenn sie mit finanziellen Problemen konfrontiert waren, sollten sie um eine Spende gebeten haben, bevor sie das Projekt (vorübergehend) abstellen. Aber das ist nur meine persönliche Meinung.

Das Leben ist schwer mit Nebenprojekten

Ich bin seit 8-9 Jahren in der Linux-Welt aktiv. Ich habe mehrere vielversprechende Projekte gesehen, die meisten davon waren Hobbyprojekte, die von einer einzelnen Person geleitet wurden.

Es ist FOSS, mein Nebenprojekt, an dem ich in meiner Freizeit arbeite. Ich verstehe die Schwierigkeiten, ein Gleichgewicht zwischen dem Nebenprojekt und dem persönlichen Leben aufrechtzuerhalten, besonders wenn das Nebenprojekt größer wird.

Ich denke, dies ist der Zeitpunkt, an dem das Team erweitert werden sollte, damit die Arbeitsbelastung von den Schultern der leitenden Person verringert wird. Leichter gesagt als getan, weil es nicht immer einfach ist, Fremden aus anderen Teilen der Welt zu vertrauen und ihnen Zugang zu Ihrem Projekt zu gewähren. Zusammenarbeit ist auch eine Herausforderung und kann manchmal überwältigend sein.

Trotzdem ist es nicht immer unmöglich, ein Nebenprojekt effektiv aufrechtzuerhalten. Wenn die Dinge professioneller gehandhabt werden, werden solche Projekte zu einer Kraft, mit der man rechnen muss. Linux Mint ist eines von vielen Beispielen.

Was haltet ihr von der gesamten Folge hier? Sind kleinere Distributionen zum Scheitern verurteilt? Was können die Projektbetreuer und die Projektgemeinschaft tun, um eine solche Krise zu vermeiden?

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