systemd ermöglicht das automatische Zurücksetzen auf einen älteren Kernel bei einem Startfehler

Vor kurzem hat systemd eine neue Funktion zum Verwalten von Startfehlern eingeführt. Lesen wir darüber auch in dieser kurzen Berichterstattung.

Was ist wieder systemd?

Systemd ist ein System-Daemon, der als Software-Suite von Grundbausteinen für ein Linux-System dient. Es erleichtert das System- und Service-Management und startet den Rest des Systems. Es wird herkömmlicherweise in Kleinbuchstaben als systemd (System-Daemon) gemäß Unix / Linux-Standards dargestellt.

Es wurde 2010 von Lennart Poettering und Kay Sievers als Entwicklerprojekt gestartet. Fedora war die erste große Distribution, die seit Mai 2011 standardmäßig systemd enthielt.

Die Einbeziehung von systemd löste bei erfahrenen Linux-Benutzern eine Art Aufruhr aus. Distributionen wie Devuan wurden erstellt, um systemd fernzuhalten.

Ich gehe hier nicht auf die systemd vs init-Debatte ein. Das ist ganz und gar Ihre Aufgabe, wenn Sie die technischen Details verstehen. Ich werde die neue Funktion von systemd zusammen mit meiner Erfahrung bei der Behebung von Startfehlern damit teilen.

Boot Counting: Die neueste Funktion von Systemd

Wie der Satz schon sagt, ist das Zählen der Startversuche Teil einer überarbeiteten Version von systemds "Automatic Boot Assessment", mit der Kernel-Starts und -Fehler nachverfolgt werden können.

Mithilfe dieser Bewertung kann das System automatisch auf eine frühere Version des Betriebssystems / Kernels zurückgreifen, falls eine neuere Version aufgrund eines Fehlers den erfolgreichen Start verweigert.

Die überarbeiteten Funktionen des neuen automatischen Boot-Assessments von systemd finden Sie in der GitHub-Dokumentation. Sie können es lesen, wenn Sie an den technischen Details interessiert sind.

Die Entwickler schlagen außerdem vor, dass die verschiedenen Komponenten nicht nur eine Komplettlösung für UEFI-Systeme bieten, sondern auch unabhängig voneinander in Kombination mit anderer Software verwendet werden können.

Probleme mit systemd diagnostizieren: Meine Erfahrung

Ich freue mich über diese neue Funktion von systemd. Dies könnte Linux-Benutzern viel Zeit und Ärger ersparen. Ich werde meine Erfahrungen mit Startproblemen teilen, BEVOR das System diese Funktion für Startfehler eingeführt hat.

Systemd hat mir geholfen, ein Problem in der Vergangenheit bei meinem Dual-Boot-System zu diagnostizieren, und ich denke, es wäre nützlich, die Erfahrungen hier zu teilen, um zu wissen, wie einfallsreich sie sind:

Beim Versuch, mein Ubuntu 16.04 LTS-System zu booten, wurde einmal die folgende Fehlermeldung angezeigt, nachdem ich dasselbe aus GRUB ausgewählt hatte:

Ich war beunruhigt darüber, warum ich nach einem anstrengenden Arbeitstag plötzlich mit einer so ärgerlichen Nachricht „begrüßt“ wurde. Als ich las, dass es sich um eine meiner PC-Festplatten handelt (/ dev / sdb3), bekam ich den Hinweis, dass es möglicherweise etwas mit der Ruhezustand-Funktion von Windows 10 zu tun hat und die Tatsache, dass Herunterfahrversuche unter Windows 10 tatsächlich Teil-Ruhezustände sind ein schnelleres Booten.

Sobald ich diesen Hinweis erhalten hatte, startete ich Windows und fuhr es vollständig herunter, indem ich die Umschalttaste gedrückt hielt und dann im Windows-Startmenü auf Herunterfahren klickte. Danach konnte ich mich erfolgreich bei Ubuntu anmelden. Von nun an habe ich den Schnellstart und den Ruhezustand unter Windows deaktiviert.

Als ich mit Hilfe des Befehls in den Protokollen nachgesehen habe, stellte ich unter Ubuntu fest, dass die Fehlermeldung Teil der Funktionen von systemd ist. Ich habe den folgenden Befehl verwendet, um die vollständige Ausgabe des Befehls in einer Protokolldatei zu speichern:

journalctl -xb | tee systemdlogged.log 

Beim Durchsuchen der Protokolldatei konnte ich erneut bestätigen, dass es sich tatsächlich um einen Teil des Ruhezustands unter Windows 10 handelt ( Sitzung kann nicht erstellt werden: Wird bereits in einer Sitzung ausgeführt ).

Liebst du es oder hasst du es?

Wie Sie sehen, würde dieser neue automatische Fallback auf einen älteren Kernel Linux-Benutzern hier einige Probleme ersparen.

Diese Idee würde die Implementierung ähnlicher Schemata auf anderen Bootloadern oder Nicht-UEFI-Systemen ermöglichen. Vielleicht kann systemd auch für die zukünftige Verwendung mit LinuxBoot in Betracht gezogen werden?

Empfohlen

Finden Sie alle Dateien mit angegebenem Text mit dem SearchMonkey-GUI-Tool in Ubuntu
2019
ProtonMail: Ein Open Source-E-Mail-Dienstanbieter mit Schwerpunkt auf Datenschutz
2019
Nach der Installation des Betriebssystems Freya
2019